Kategorie: Babys & Kinder

  • Gesunde Pausenmahlzeiten für Kinder

    Gesunde Pausenmahlzeiten für Kinder

    Uns Mütter beschäftigt ja das Kind in allen Punkten. Nicht nur die Erziehung bringt uns tagtäglich an die Grenzen und damit die psychische Gesundheit unserer Kinder, sondern auch ihre körperliche Gesundheit. So haben wir eben auch ein Auge auf ihre Ernährung. Besonders in den ersten Lebensjahren haben wir enormen Einfluss auf ihre spätere Ernährungsweise und damit auch auf ihre zukünftige Gesundheit. Nicht immer aber können wir Eltern den Kindern auf die Finger sehen, wenn sie ihren Hunger stillen. So sollte neben der Gestaltung der Mahlzeiten zu Hause auch eine gesunde Pausenmahlzeit für unterwegs nicht vergessen werden. Kinder sollten in der Schule leckere, aber natürlich auch gesunde Snacks dabei haben. Für Mütter ist es oft schwierig die lieben Kleinen von gesunden Pausenmahlzeiten zu überzeugen. Mit den richtigen Snacks ist es aber überhaupt kein Problem.

    Das macht einen Pausensnack gesund – Auf was Eltern achten sollten

    Eine gesunde Pausenmahlzeit sollte sich aus Getreide und Gemüse zusammen setzen. Ideal sind Pausenbrote aus Vollkornbrot. Richtig gesund werden diese noch durch ein gesundes Fett, wie beispielsweise einer guten Margarine. Damit das Brot nicht so trocken ist und der Belag frisch bleibt können Salatblätter mit auf den Snack gelegt werden. Diese sehen übrigens auch noch gut aus und wirken gleich viel ansprechender. Wurst oder Käse können ganz nach den Vorlieben des Kindes gewählt werden, jedoch sollte nicht zu dick aufgelegt werden. Eine gesunde und vor allem abwechslungsreiche Alternative ist auch Rührei als Brotbelag. Wichtig sind weiterhin auch Obst und Gemüse. Beeren eignen sich sehr gut, da sie erstens gut zu portionieren sind und zweitens alle Kinder sie lieben. Gemüse, wie Paprika sollte in kleine handliche Streifen geschnitten werden. Aber auch Käsestückchen, Apfelspalten, Möhren oder Nüsse eignen sich prima. Hier sollte auch immer auf die Vorlieben des Kindes eingegangen werden. Schließlich nützt es absolut nichts Möhren einzupacken, weil diese gesund sind, wenn das Kind keine Möhren mag. Wichtig ist auch ein Milchprodukt. Ein kleiner Joghurt oder etwas Käse reichen schon aus.

    • gesundes Getreide (am besten Vollkorn)
    • Obst und Gemüse
    • hochwertiges Fett
    • Wurst und Käse nicht zu dick
    • Milchprodukte (Joghurt oder Käse)

    Bei Kindern ist die richtige Verpackung wichtig

    Mindestens ebenso wichtig wie die gesunde Köstlichkeit selbst ist die richtige Verpackung. Ideal ist hierfür eine sogenannte Bentobox, welche aus vielen kleinen Fächern besteht. Darin kann alles übersichtlich verstaut werden. Das Pausenbrot wandert selbstverständlich in das größte Fach. In die übrigen kleineren Fächer können jetzt Obst- oder Gemüsestückchen, Mandeln oder Nüsse verteilt werden.

    Pausenbrot Kinder schmackhaft

    Was man vermeiden sollte

    Kekse oder andere Süßigkeiten werden zwar von Kindern geliebt, aber sie sind ungesund und haben auch keinen Nährwert. In der Pausenbrotdose haben sie deshalb auch nichts verloren. Übrigens sind auch Bio-Süßwaren nicht besser. Wer trotzdem nicht ganz darauf verzichten möchte, könnte als süße Alternative Trockenfrüchte oder selbst Gebackenes wählen.

    Geeignete Getränke für die Kids

    Selbstverständlich sollte man den Kindern auch immer genügend Trinken mitgeben. Getränke wie Cola oder Limo haben dabei nichts in der Schultasche zu suchen. Ideal ist natürlich Wasser. Aber auch reine mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte oder Früchte- und Kräutertees ungezuckert sind empfehlenswert. Hier kann man ebenfalls wieder nach dem Geschmack des Kindes entscheiden.

    Das Pausenbrot für Kinder schmackhaft machen

    Angesichts der vielen süßen Fertiggerichte ist es oft für die Eltern nicht einfach einem Kind das gesunde Pausenbrot schmackhaft zu machen. Mit einigen Überzeugungstricks funktioniert es allerdings sehr gut.

    • Mitbestimmungsrecht
      Die Kinder sollten auch immer ein wenig mit auswählen können.
    • Abwechselung
      Wenn das Kind jeden Tag dasselbe in der Brotbüchse vorfindet, wird es irgendwann den Appetit daran verlieren. Es gibt zum Beispiel viele verschiedene Vollkornbrotsorten. Warum also nicht regelmäßig etwas Neues ausprobieren? Im Sommer gibt es außerdem ein großes Angebot an Obst und Gemüse. So kann auch hier oft gewechselt werden.
    • Appetitlich anrichten
      Das Auge isst auch bei Kindern mit. Pausenbrote sollten deshalb immer frisch und appetitlich angerichtet sein. Ein aus Gemüse gelegtes Gesicht auf dem Brot kommt immer gut an. Auch eine beigelegte Serviette mit Kindermotiven kann das Pausenbrot sofort attraktiver machen.

    Ein gesundes Pausenbrot fördert auch die Leistung

    Ein gesundes Pausenbrot macht satt und fördert außerdem die Leistung. Mit den richtigen Tricks kann es köstlich angerichtet werden und die Kinder lieben es. Und wenn sie jeden Tag etwas Gesundes in der Schule essen, fällt auch das Stückchen Schokolade nicht ins Gewicht.

  • Schnuller abgewöhnen – So klappt´s

    Schnuller abgewöhnen – So klappt´s

    Babys nutzen den Schnuller, um ihr Saugbedürfnis zu befriedigen, wodurch sie sich in schwierigen Situationen leichter beruhigen oder am Abend besser in den Schlaf finden können. Jedoch kann ein zu häufiger Gebrauch des Schnullers nach dem zweiten Lebensjahr zu Zahnfehlstellungen sowie einer verzögerten Sprachentwicklung führen. Wie kann man aber den Nachwuchs dazu bewegen, sich von seinem liebgewonnenen „Schnulli“ zu trennen?

    Schrittweise Entwöhnung

    Um eine belastende Verlusterfahrung zu vermeiden, sollten Eltern keinesfalls ihrem Kind den Schnuller einfach wegnehmen. Im Idealfall entscheidet das Kind zu einem bestimmten Zeitpunkt selbst, dass es den Nuckel nicht mehr benötigt. Bei einer schrittweisen Entwöhnung erhält das Kleinkind den Schnuller nur noch sehr „dosiert“, also beispielsweise lediglich zum Einschlafen oder bei Krankheit. Auch verkürzt man nach und nach die „Nuckel-Zeiten“ und achtet darauf, dass der Schnuller sich ansonsten außerhalb der Reichweite und des Sichtfeldes des Kindes befindet. Sollte ein Kind in bestimmten Situationen trotzdem vehement nach seinem Sauger verlangen, so versucht man, es mit Kuscheln oder einem Spielangebot abzulenken. Vielleicht akzeptiert es alternativ auch ein Schmusetuch oder -tier? Im Übrigen empfiehlt es sich, die Entwöhnungsphase entspannt zu gestalten. Selbst wenn ein Kind noch bis zu seinem vierten Geburtstag den Schnuller für einige Minuten vor dem Einschlafen benötigt, schadet dies in der Regel weder seiner Entwicklung noch seiner Gesundheit.

    Entwöhnung Schnuller

    Kieferschonende Entwöhnungsschnuller

    In Apotheken und Zahnarztpraxen werden auch spezielle Entwöhnungsschnuller angeboten: Diese sind so geformt, dass sich kein Fremdkörper zwischen den Schneidezähnen befindet, wodurch sich das Kiefer optimal entwickeln kann. Die gegenüber dem gewohnten Schnuller veränderte Haptik führt darüber hinaus nicht selten dazu, dass die Kinder aus eigenen Stücken auf ihren Nuckel verzichten.

    Besuch der Schnullerfee

    Eine sehr beliebte Entwöhnungsvariante stellt ein Besuch der „Schnullerfee“ dar. Nach Absprache mit dem Kind und einigen vorbereitenden Gesprächen holt die „Fee“ den Schnuller eines Nachts ab und lässt im Gegenzug ein Geschenk zurück, bei dem es sich im besten Fall um einen bereits lange gehegten Wunsch des Kindes handelt. Oder träumt es vielleicht eher von einem Zoo- oder Freizeitparkbesuch? Gerade in Süddeutschland übernehmen auch häufig der Nikolaus oder das Christkind die Aufgabe der „Schnullerfee“.

    Stück für Stück

    Eine weitere Methode zur Schnuller-Entwöhnung besteht darin, den „Liebling“ des Kindes Stück für Stück „verschwinden“ zu lassen: Im Abstand von einigen Tagen schneidet man immer wieder einige Millimeter des Saugers ab, bis die Kinder den verbliebenen Rest von sich aus ablehnen.

  • Kinder sicher im Internet unterwegs – Was Eltern tun können

    Kinder sicher im Internet unterwegs – Was Eltern tun können

    Kinder sind im Internet unterwegs. Ganz natürlich, ganz normal. Sie spielen, chatten, posten, tauschen Dateien, schauen sich Videos an, treffen Fremde und Freunde, mobben Mitschüler usw. Ja, das Internet ist nicht immer nur gut. Das Leben übrigens auch nicht.

    Außerhalb des Internets bemühen sich die Eltern jedoch in aller Regel, die Kontrolle über das zu bewahren, was ihre Kinder so treiben. Bewegen sich die Kids jedoch in den Weiten des Netzes, scheint alle Vorsicht vergessen. Das Kind sitzt ja in den eigenen vier Wänden, vor dem PC. Wenn es da nicht sicher ist, ja wo denn dann? Also lassen viele Eltern ihre Kinder einfach machen.

    Kontrolle über das Surfverhalten der eigenen Kinder

    Vergleichbar ist diese Situation mit einem Ausflug ans Meer. Die Familie steigt ins Auto, und mit den Worten: „Hier, fahr‘ Du!“ drückt Mama dem Sprössling die Autoschlüssel in die Hand. Kann man machen – sollte man aber nicht. Dieses gilt auch für die Nutzung des Computers und des Internets. Lassen Sie Ihr Kind dort nicht alleine!

    Viele Eltern kümmern sich zu wenig um die Freizeitgestaltung ihrer Kinder im Netz

    Das sind doch alles Ausnahmen!? Das Sicherheitsunternehmen Kaspersky hat eine Umfrage durchführen lassen, welche zu diesem Thema Aufschluss geben sollte. Die Ergebnisse sind schockierend: 28% der deutschen Eltern, mit Kindern unter 16 Jahren, gaben an, jegliche Kontrolle über das Surfverhalten ihrer Kinder verloren zu haben! An dieser Stelle kann und darf nicht mehr von Einzelfällen oder Ausnahmen gesprochen werden.

    Kinder Internet Eltern

    Woran liegt das scheinbare Desinteresse vieler Eltern?

    Ein Hauptproblem herbei ist, dass viele Eltern ganz einfach keine Ahnung von der Technik haben. Die Kinder sind weit voraus und wissen das auch noch. Die Eltern fühlen sich hilf- und machtlos, sie ergeben sich dieser Situation. Aufsichtspflicht wird durch Hoffnung ersetzt. Hoffentlich passiert nichts! Es könnte alles so einfach sein…

    Eltern müssen nicht jede Minute neben ihrem Kind sitzen

    Nun erwartet niemand, dass sich Eltern in Vollzeit neben das Kind setzen und zugucken, wie es im Netzt so vor sich hin surft. Dafür gibt es Programme – die so genannte „Kinderschutzsoftware“. In der Regel allgemein bekannt, aber dennoch viel zu selten genutzt. Wenn Eltern keine Ahnung von der Technik haben, wie sollen sie dann eine Kindersicherung installieren, einstellen und bedienen? Daran hapert es häufig.

    Aufklärung ist seit jeher der beste Schutz, aber ohne Softwarelösung geht es einfach nicht. Daher sollten sich Eltern unbedingt Hilfe holen, falls sie von allein nicht in der Lage sind, die Programme zu installieren.

    Fazit

    Eltern sollten ihren Kindern den Autoschlüssel aus der Hand nehmen. Sie sollten selbst den Platz auf dem Fahrersitz einnehmen und die Richtung vorgeben. Es ist einfacher, als man denkt.

    Den absoluten Schutz und die absolute Kontrolle gibt es nicht – und die will auch keiner. Dennoch sollte man alles tun, um die Kids ebenso zu schützen, wie man es in „der realen Welt“ auch tun würde. Denn das Internet ist ebenso real, inklusive aller Gefahren.